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Beherzt den Stecker ziehen

06. September 2016
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Quelle: © littlestocker / Foto Dollar Club

Wer ständig für Arbeit und Geschäft erreichbar ist, kann sich nicht gut erholen. Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Studie. Über die Folgen des Phänomens »Erreichbarkeit« gibt es bisher nur wenige Erkenntnisse – die neuesten finden Sie in der Zeitschrift »Der Personalrat« , Ausgabe 7-8 2016, ab Seite 8.

Wer ständig für Arbeit und Geschäft erreichbar ist, kann sich nicht gut erholen. Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Studie. Über die Folgen des Phänomens »Erreichbarkeit« gibt es bisher nur wenige Erkenntnisse – die neuesten finden Sie in der Zeitschrift »Der Personalrat«, Ausgabe 7-8 2016, ab Seite 8.

Phänomen ständiger Erreichbarkeit

Unter dem Schlagwort »Ständige Erreichbarkeit« wird seit einigen Jahren das Phänomen diskutiert, dass Beschäftigte auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten für Arbeitsanforderungen verfügbar sind oder sein sollen. Das gibt es nicht nur in der Privatwirtschaft, sondern auch im öffentlichen Dienst.

Diese arbeitsbezogene erweiterte Erreichbarkeit ist durch die Entwicklung und Verbreitung von Informations- und Kommunikationstechnologien möglich geworden, so dass zu jeder Zeit an jedem Ort gearbeitet werden kann. Mit der Erreichbarkeit werden Chancen und Risiken verbunden: Auf der einen Seite eine bessere Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben und auf der anderen Seite mögliche negative Auswirkungen auf die Gesundheit.

Über die Folgen gibt es bisher nur wenige Erkenntnisse. Diese Forschungslücke soll ein Projekt der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) schließen. Hinsichtlich der Verbreitung der Erreichbarkeit zeigt sich, dass viele Beschäftigte – nämlich bis zu 90 Prozent – für Arbeitsbelange auch in ihrer Freizeit erreichbar sind.
Hauptprobleme:

  1. Ständige Erreichbarkeit kann das Privat- und Familienleben beeinträchtigen und die Gesundheit schädigen.
  2. Betroffene berichten häufiger als andere von Schlafstörungen und dass sie nicht so gut abschalten könnten.
  3. Um das zu vermeiden, sind betriebliche Regelungen/Dienstvereinbarungen notwendig. Zugleich müssen auch die Beschäftigten einen guten Umgang mit der Erreichbarkeit lernen.
Den vollständigen Beitrag von Hiltraut Paridon finden Sie in der Zeitschrift »Der Personalrat«, Ausgabe 7-8/2016, S. 8 - 12 oder hier als Leseprobe im Volltext!

© bund-verlag.de – (mst)

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