Beschäftigtendatenschutz


Seit Mai 2018 greift das neue Datenschutzrecht. Erfahren Sie, welche Spielregeln künftig für das Erheben, Speichern und Verarbeiten von Daten gelten. Und warum Sie Betriebsvereinbarungen rasch aktualisieren sollten.

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10 Fragen - 10 Antworten

Die 10 wichtigsten Fragen aus der Praxis und die dazu passenden 10 Antworten. Auf den Punkt gebracht. So verlieren Sie keine Zeit.


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Erprobte Arbeitshilfen für Ihr Tagesgeschäft. Damit Sie das Rad nicht immer neu erfinden müssen. Hier finden Sie Checklisten, Betriebsvereinbarungen und Formulare.

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Die wichtigsten Gerichtsurteile des Bundesarbeitsgerichts und der Unterinstanzen, die Sie kennen sollten. Kompakt und verständlich aufbereitet.

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Mitarbeiterüberwachung - Rechtsprechung

Keine Überwachung ins Blaue hinein

15. Januar 2021 | Arbeitgeber dürfen ihre Beschäftigten nur überwachen lassen, wenn ein triftiger Grund vorliegt. Überwachungen ins Blaue hinein aufgrund pauschaler Vermutungen sind unzulässig. Die gewonnenen Beweise sind im Kündigungsschutzprozess nicht verwertbar – so das LAG Berlin-Brandenburg. [...] mehr
26. August 2020 | Der Arbeitgeber kann Beschäftigte nicht dazu verpflichten, ihre Arbeitszeit mit einem Fingerabdruckscanner zu erfassen. Auch das Ziel, Arbeitszeitbetrug zu vermeiden, rechtfertigt keine Erfassung der biometrischen Daten aller Arbeitnehmer - so das LAG Berlin-Brandenburg. [...] mehr

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Gesundheitsdaten - Aus den Fachzeitschriften

Wearable und App: Was kommt auf uns zu?

11. Januar 2021 | In Betrieben wächst das Angebot, digital gestützte Verhaltensprävention mit Wearables und Apps umzusetzen. Das berührt oder verletzt Persönlichkeits- und Datenschutzrechte im Arbeitsverhältnis. Der Gesetzgeber befördert dies mit der »Digitalen-Gesundheitsanwendungen-Verordnung«. Professorin Gudrun Faller erklärt in »Gute Arbeit« 12/2020, was da auf uns zukommt. [...] mehr
23. November 2020 | Die Aufsichtsbehörden verhängen hohe Bußgelder für Datenfriedhöfe. Was aber, wenn Beschäftigtendaten noch gebraucht werden, z.B. für einen Prozess vor dem Arbeitsgericht? Wie lange darf der Arbeitgeber die Daten aufheben - und wie lange dürfen es Betriebs- und Personalrat? Aus »Computer und Arbeit« 11/2020. [...] mehr

Was bedeutet Beschäftigtendatenschutz?

   

Gemäß dem Beschäftigtendatenschutz (oder Arbeitnehmerdatenschutz) darf der Arbeitgeber Daten seiner Mitarbeiter speichern, sofern er sie benötigt, um den Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis nachzukommen.

Jegliches Erheben von Daten, das der Kontrolle der Arbeitnehmer dienen kann, muss verhältnismäßig sein und ist mitbestimmungspflichtig (§ 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG).

Ab Mai 2018 titt die Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zusammen mit dem neuem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG-neu) in Kraft.

Damit Sie als Betriebsrat gut vorbereitet sind, hat unsere Fachtredaktion für Sie wissenswerte Grundlagen, Arbeitshilfen und Urteile herausgearbeitet.

 
   

 


hintergrund
Ihr gutes Recht

Die Anschaffung von Fachliteratur gehört zu den erforderlichen Arbeitsmitteln der Betriebs- und Personalräte sowie der Schwerbehindertenvertretung, deren Kosten der Arbeitgeber gemäß § 40.1. BetrVG, § 44.1 BPersG sowie LPersG und § 96.8 SGB IX zu tragen hat. Laut BAG vom 19.03.2014 (AZ 7ABN 91/13) ist die Fachzeitschrift »Arbeitsrecht im Betrieb« trotz Internetzugang für die Betriebsratsarbeit erforderlich.

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