50 Jahre »Kittner« im Fußballmuseum
Rückblick auf 50 Jahre ASO
Im Mittelpunkt des Abends stand die Entwicklung des Nachschlagewerks seit seiner ersten Veröffentlichung im Jahr 1976. Die Autoren Kittner und Deinert berichteten im Gespräch mit Jürgen Scholl, Geschäftsführer des Bund-Verlags, und Eva-Maria Stoppkotte, verantwortliche Redakteurin der Zeitschrift Arbeitsrecht im Betrieb, über Herausforderungen und Erfahrungen aus fünf Jahrzehnten kontinuierlicher Aktualisierung.
Michael Kittner erläuterte die Entstehungsgeschichte des Werks, das von Anfang an als verständlich formulierte Arbeits- und Gesetzessammlung speziell für betriebliche Interessenvertretungen konzipiert war. Die „Arbeits- und Sozialordnung“ positioniert sich zwischen wissenschaftlicher Kommentarliteratur und reinem Gesetzestext – mit dem Ziel, Betriebsräten, Personalräten und Gewerkschaftsmitgliedern einen praxisnahen Zugang zum Arbeits- und Sozialrecht zu bieten. Seit 2008 ist Olaf Deinert als verantwortlicher Autor Teil des Teams.

Perspektivenwechsel mit der jungen Generation
Im zweiten Teil der Veranstaltung kamen Vertreterinnen und Vertreter der Jugend- und Auszubildendenvertretungen (JAV) zu Wort. In einer Diskussionsrunde ging es um die Frage, wie Betriebsratsarbeit generationenübergreifend funktioniert und welche Anforderungen junge Interessenvertretungen heute an arbeitsrechtliche Informationen stellen.
Dabei wurde deutlich, dass auch in Zeiten digitaler Angebote die Nachfrage nach verlässlicher, gut aufbereiteter Rechtsinformation unverändert hoch ist – sowohl gedruckt als auch digital. Themen wie Nachwuchsförderung, Beteiligung und Ressourcenknappheit wurden offen angesprochen.
Rahmenprogramm mit Gesprächen und Austausch
Neben dem inhaltlichen Teil bot die Veranstaltung Gelegenheit zum Austausch in informeller Atmosphäre. Ergänzt wurde das Rahmenprogramm durch eine Zeichenaktion des Karikaturisten Reinhard Alff sowie eine sportliche Mitmachaktion an der Original-ZDF-Torwand des Museums.
Alle Infos zur aktuellen Jubiläumsausgabe der „Arbeits- und Sozialordnung 2025“ hier.