Höchste Zeit für die Nachwuchsplanung im Betriebsrat
In vielen Betriebsratsgremien kommt es rund um die Wahl oder in der kommenden Amtsperiode zu personellen Veränderungen. Einige Betriebsratsmitglieder wollen nicht wieder kandidieren, andere scheiden aus Altersgründen aus oder wollen sich beruflich verändern und wieder andere haben keine guten Chancen auf eine Wiederwahl.
Häufig ist mit dem Abgang von Betriebsratsmitgliedern auch ein Verlust von Wissen und Erfahrungen verbunden, der nur durch einen frühzeitigen, systematischen Wissenstransfer auf andere oder neue Betriebsratsmitglieder kompensiert werden kann.
Warum eine Nachwuchsplanung?
Gibt es in bestehenden Gremien wenig personelle Veränderungen, ist das zwar ein Zeichen von Kontinuität, gleichzeitig »altert« das Gremium auch gemeinsam. Das kann zur Folge haben, dass neue Ideen und Ansätze und frische berufliche Entwicklungen (insbesondere im kreativen, technischen und digitalen Bereich) wenig Eingang in die Betriebsratsarbeit finden. So stellen etablierte Routinen zwar eine hohe Effizienz in der Betriebsratsarbeit sicher, gleichzeitig fehlen häufig neue Impulse für moderne Arbeitsmethoden und Selbstreflexion (»Warum machen wir das so?« – »Das haben wir schon immer so gemacht«).
Nachwuchs im Betriebsrat sichert daher nicht nur Erfahrungs- und Fachwissen, sondern sorgt gleichzeitig auch für neue Anregungen, Modernisierung und generationenübergreifende Interessenvertretung und Akzeptanz in der Belegschaft.
Mehr Infos
Welcher Nachwuchs wird gesucht? Wen sollten man am besten ansprechen? Und wie geht das? Antworten darauf, eine Checkliste für die Ansprache von Nachwuchsbetriebsräten und einen Aktionsplan zur Betriebsratswahl zeigt Euch Dr. Christiane Jansen in der April-Ausgabe von »Betriebsrat und Mitbestimmung«. Abonnent*innen können den vollständigen Beitrag hier lesen.
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