Sprachmodelle

KI-Tools im Überblick

06. März 2026
KI
Quelle: pixabay

Für viele Interessenvertreter steht der Chatbot ChatGPT von OpenAI sinnbildlich für KI. Er ist aber längst nicht der einzige Stern am KI-Himmel, auch Dienste wie Gemini, Claude, Perplexity oder DeepL sind populär. Worin unterscheiden sich die Modelle? Das verrät Sebastian Fricke in der »Computer und Arbeit« 2/2026.

Künstliche Intelligenz (KI) kann die Arbeit von Betriebs- und Personalräten erleichtern, etwa bei der Recherche, der Texterstellung oder der Aufbereitung komplexer Informationen. Aber sie ist kein Helfer ohne Risiko. Deshalb ist es wichtig zu verstehen, um welche Art von Werkzeug es sich handelt. Kann es Texte formulieren und Zusammenhänge erklären? Oder ist es ein Suchdienst, der aktuelle Informationen zusammenstellt? Oder ein spezialisiertes Tool, das Texte verbessert und übersetzt?

Was sind KI-Sprachmodelle eigentlich?

KI-Sprachmodelle sind Programme, die große Mengen an Text statistisch auswerten und daraus neue Texte erzeugen. Sie „verstehen“ Inhalte dabei aber nicht im menschlichen Sinne, sondern berechnen die Wahrscheinlichkeit, welche Wörter in einem bestimmten Zusammenhang typischerweise aufeinander folgen. Für die praktische Nutzung ist entscheidend, dass diese Modelle kontextbezogen arbeiten. Je klarer das Ziel einer Anfrage beschrieben wird, umso brauchbarer fällt das Ergebnis aus. Gleichzeitig haben KI-Sprachmodelle klare Problemzonen, denn sie können auch überzeugend formulierte, aber unzutreffende Aussagen erzeugen. Die Ergebnisse eignen sich daher in erster Linie als Unterstützung und zur Orientierung. Vor allem bei juristischen Themen sollten sie keinesfalls ungeprüft als Entscheidungs­grundlage genutzt werden, so gut die Antwort auch klingen mag.

Die Einhaltung des Datenschutzes spielt bei allen Diensten eine wichtige Rolle. Es handelt sich grund­sätzlich um cloudbasierte Angebote, bei denen die eingegebenen Inhalte extern verarbeitet werden. Personen­bezogene Daten, interne Unterlagen oder vertrauliche Informationen sollten deshalb aus den Anfragen unbedingt herausgehalten werden.

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Welche einzelnen Sprachmodellen gibt es und wo liegen ihre Stärken und Schwächen? Welches Tool eignet sich für welchen Zweck? Was sollten Betriebs- und Personalräte beachten? Das lest Ihr im Beitrag von Sebastian Fricke in »Computer und Arbeit« 2/2026 ab Seite 25. Abonnent*innen können den vollständigen Beitrag hier lesen.

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