KI-Assistent

Meta AI – smarte Hilfe oder Datenfalle?

07. August 2025
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Quelle: iStock.com, guvendemir

Über 80 % der Internetnutzer*innen hatten der ARD/ZDF-Onlinestudie 2024 zufolge im vergangenen Jahr WhatsApp auf ihrem Mobilgerät installiert. Viele waren verwundert, als in der App ein kleiner, blauer Kreis mit dem Namen »Meta AI« erschien. Was es damit auf sich hat, klärt Sebastian Fricke in »Computer und Arbeit« 7-8/2025.

Hinter den drei Social-Media-Giganten WhatsApp, Facebook und Instagram steht der Meta-Konzern von Mark Zuckerberg. Zunächst sah es so aus, als sei Meta zu spät auf den KI-Zug aufgesprungen und hinke der Entwicklung hinterher. Doch dann nahm der Meta-KI-Express an Fahrt auf, und das Ziel ist eindeutig: eine tiefe und möglichst unvermeidbare KI-Integration in einem Alltagstool. Kaum ein anderer Anbieter erreicht eine so breite Nutzerbasis, denn eine der drei genannten Apps hat sicherlich jede*r von uns auf dem Smartphone. Das ist eine ideale Voraussetzung, um Künstliche Intelligenz (KI) für alle quasi nebenbei nutzbar zu machen. Aber auch eine ideale Voraussetzung, um das eigene KI-Modell jeden Tag mit einer unvorstellbaren Menge an Informationen zu füttern und zu trainieren.

Ein kurzer technischer Einstieg: Was ist Meta AI?

Seit Mitte März 2025 rollt Meta seinen KI-Assistenten »Meta AI« in Europa aus. Während die Integration in Facebook und Instagram eher unauffällig erfolgte, war der blaue Kreis in WhatsApp kaum zu übersehen. Ähnlich wie ChatGPT basiert Meta AI auf einem Sprachmodell, in diesem Fall auf dem von Meta selbst entwickelten »Large Language Model Meta AI«, kurz: »LLaMA 3«. Solche Modelle verarbeiten Texte, erkennen Muster und generieren daraufhin eigene Antworten. Um sich weiterzuentwickeln, sind alle KI-Modelle darauf angewiesen, ständig mit neuen Daten trainiert zu werden. So »lernt« die KI, indem sie neue Eingaben der Nutzer*innen auswertet und ihren Datenpool mit jeder Interaktion erweitert. Es braucht nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, dass gerade Facebook, Instagram und WhatsApp eine Fülle sehr interessanter und persönlicher Informationen bieten. Für die Entwicklung eines KI-Modells ist das ein nahezu unbezahlbarer Schatz, den ein Großteil der Anwender*innen mit jedem Posting und jeder Chatnachricht freiwillig oder auch unwissentlich weiter auffüllt.

Wie taucht Meta AI in den Apps auf? Was passiert mit meinen Daten? Und was verbirgt sich hinter der problematischen Sammelwut von Meta? Wie lassen sich die eigenen Inhalte schützen? Und welche Rolle spielt Meta AI im Betrieb? Das lest Ihr in »Computer und Arbeit« 7-8/2025. Abonnent*innen können den vollständigen Beitrag von Sebastian Fricke hier lesen.

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© bund-verlag.de (la)

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