Eingruppierung, Höher- oder Rückgruppierung

Die Eingruppierung ist ein arbeitsrechtlicher und kein beamtenrechtlicher Begriff. Sie ist die erstmalige Einreihung eines Arbeitnehmers (z.B. bei der Einstellung) in eine bestimmte Entgeltgruppe einer in der Dienststelle geltenden Entgeltgruppenordnung. Entscheidend für die Eingruppierung ist die Tätigkeit/Arbeit, die der Arbeitnehmer aufgrund seines Arbeitsvertrages ausüben soll. Bei der Höher-oder Rückgruppierung (Umgruppierung) wird der Arbeitnehmer in eine andere als die bisherige Entgeltgruppe eingereiht.

Der Personalrat hat gemäß § 75 Abs. 1 Nr. 2 BPersVG ein Mitbestimmungsrecht im Falle von Ein- und Umgruppierungen. Er kann seine Zustimmung aber nur aus den in § 77 Abs. 2 BPersVG genannten Gründen verweigern.

Weiterführende Information:
Holzhausen, Grundzüge der Stellenbewertung nach dem TVÖD, PersR 10/2011, 421

 

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