Aktuelle Ausgabe »Gute Arbeit«

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»Gute Arbeit« 2/2024

MENTALE GESUNDHEIT

Entschlossen gegen Arbeitsstress vorgehen

Der Arbeitsstress nimmt überhand, psychische Diagnosen stiegen 2023 extrem an. Als wesentliche Ursachen machen Krankenkassen Personalnot und Überforderung aus. Auch der digitale Wandel ist ein Stresstreiber. Mitbestimmung und Mitwirkung bei der Prävention vor psychischer Gefährdung ist extrem wichtig. Außerdem lesen: Eine novellierte Gefahrstoffverordnung muss Beschäftigte besser schützen. Der Juristinnenbund hat ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft entworfen. Long-Covid ist ein Teilhabethema am Arbeitsplatz.

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Inhaltsverzeichnis 2/2024

Editorial
Magazin
Titelthema
Mehrere gesetzliche Krankenkassen schlugen 2023 Alarm. Die Zahlen psychischer Erkrankungen explodierten im ersten Halbjahr. Ein Zusammenhang zwischen Personalnot und der Gesundheit der Beschäftigten wurde angezeigt. Die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) und DAK Gesundheit (DAK) analysierten die... mehr
Wer gibt den Takt an, der Mensch oder die Technik? Arbeitnehmer:innen stemmen seit Jahrzehnten teils absurde Anpassungsleistungen. Menschengerechte Arbeitsgestaltung geht anders. mehr
Die extremen psychischen Belastungen bei der Arbeit nehmen zu. Es gehört zu den Aufgaben der Betriebsräte, die Ursachen in den Arbeitsbedingungen zu beseitigen oder zu mindern, die Arbeitsgestaltung zu verbessern. mehr
Unternehmen fast aller Branchen wollen agiler, digitaler und noch effizienter werden. Gewerkschaften wie die IG Metall kämpfen dafür, dass diese Transformation sozial, ökologisch und demokratisch gestaltet wird. Gute Arbeit und Schutz vor Gefährdungen durch psychische Arbeitsbelastung stehen oben auf... mehr
Trends
Kaum ausreichende Prävention bei Stress: Die Ergebnisse des DGB-Index Gute Arbeit liefern deutliche Hinweise, dass auch bei Belastungsfaktoren wie „Zeitdruck“ und „Konflikten“ zu wenig wirksame betriebliche Prävention stattfindet. In der Folge steigen die psychischen Belastungen am Arbeitsplatz. mehr
Arbeitsschutz und Arbeitsgestaltung
Der Einsatz von krebserzeugenden Stoffen, von Kanzerogenen, ist in der Arbeitswelt weit verbreitet. Er nimmt in der Transformation infolge neuer Technologien sogar tendenziell zu. Der betriebliche Schutz muss dringend besser werden, damit Beschäftigte nicht ungeschützt exponiert und krank werden. mehr
Benachteiligung im Beruf qua Geschlecht: Im öffentlichen Dienst existieren seit Jahrzehnten Gesetze und Rechtsinstitute, um Diskriminierungen anzugehen. Es gibt bisher nichts Vergleichbares für die Privatwirtschaft. Ein Entwurf des Juristinnenbunds geht neue Wege und setzt auf eine verbindliche, aber... mehr
Stichwort
Prävention und Teilhabe
Rechtsfragen zu Long Covid sind längst nicht alle geklärt. Politik, Sozialversicherungsträger und Wissenschaft sind gefragt, um bessere Therapien und eine gute soziale Absicherung Betroffener zu erreichen. In den Betrieben muss gehandelt werden. mehr
Rechtsprechung
Expertenrat