Aktuelle Ausgabe »Gute Arbeit«

GA aktuelle Ausgabe

»Gute Arbeit« 9/2019

EuGH-Urteil: Pflicht zur Arbeitszeiterfassung

In der Ausgabe 9/2019 der Zeitschrift lesen Sie, wie sich der Urteilsspruch des Europäischen Gerichtshofs zur Arbeitszeiterfassung auswirkt: Die Gesundheit und die Grundrechte der Beschäftigten haben Vorrang vor den wirtschaftlichen Erwägungen der Arbeitgeber. Außerdem lesen: Auch in der Hochkonjunktur der letzten Jahre hat prekäre Beschäftigung wie die Leiharbeit zugelegt. Und: Der Schutz vor krebserzeugenden Schweißrauchen gehört in den Fokus.

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Inhaltsverzeichnis 9/2019

Editorial
Magazin
Titelthema EuGH-Urteil
Der Europäische Gerichtshof hat Vorgaben für die Arbeitszeiterfassung in der Europäischen Union aufgestellt: Mit Verweis auf die EU-Grundrechtecharta und die -Arbeitszeitrichtlinie wird von den Arbeitgebern verlangt, die Arbeitszeiten ihrer Beschäftigten individuell und vollständig zu erfassen.... mehr
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) stellt verbindliche Anforderungen an die Arbeitszeiterfassung auf. Es geht vor allem um die Grundrechte der Beschäftigten auf Höchstarbeitszeiten und Ruhezeiten – eigentlich eine Selbstverständlichkeit. mehr
Für viele Betriebe besteht die Gefährdungsbeurteilung zur Arbeitszeit aus dem Verweis auf das Arbeitszeitgesetz und seine Grenzen. Dabei muss die Gefährdungsbeurteilung an allen betrieblichen Anforderungen ansetzen. Vier Punkte, die ein Umdenken erfordern. mehr
Trends
Alle zwei Jahre – auch 2019 – öffnet die Messe A+A in Düsseldorf ihre Tore. Parallel dazu findet vom 5. bis 8. November der 36. Internationale Kongress für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin auf der Messe statt. Interessenvertretungen sind eine wichtige Zielgruppe. mehr
Beschäftigte in Leiharbeit sind spezifischen Arbeitsbelastungen ausgesetzt. Stark ausgeprägt ist die Sorge um die berufliche Zukunft. Ein erhöhtes Prekaritätsrisiko zeigt sich für Leiharbeitnehmer und Leiharbeitnehmerinnen zudem beim Einkommen und den Qualifizierungschancen. mehr
Arbeitsschutz und Arbeitsgestaltung
Im Juni wurde die Nationale Weiterbildungsstrategie verabschiedet. Sie ist das Ergebnis eines kontrovers geführten Diskussionsprozesses zwischen Bund, Ländern, Wirtschafts- und Sozialpartnern sowie der Bundesagentur für Arbeit. Dabei geht es um wichtige Zukunftsfragen. Was ist zu erwarten? mehr
Berufskrankheiten nach Exposition mit gefährlichen Partikeln sind die Hauptursache für beruflich verursachte Todesfälle. mehr
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erkennt an, dass Schweißrauche krebserzeugend sind. Arbeitgeber und Arbeitsschützer sind weltweit gefordert, effektiv gegen die Freisetzung von Schweißrauchen vorzugehen. Im Interview erklärt Sönke Bock, was jetzt in Deutschland passieren muss. mehr
Stichwort
Arbeitsschutz Kompakt
Prävention und Teilhabe
Wenn öffentliche Arbeitgeber Stellenangebote intern ausschreiben und Auswahlgespräche führen, müssen sie die schwerbehinderten Bewerber einladen. Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg hat diese Verpflichtung bekräftigt. mehr
Rechtsprechung
Expertenrat