Aktuelle Ausgabe »Gute Arbeit«

GA aktuelle Ausgabe


»Gute Arbeit« 1/2020

DGB-Index Gute Arbeit: Dem Arbeitsstress entgegenwirken

Im Januar stellt die Zeitschrift die Ergebnisse des DGB-Index Gute Arbeit 2019 vor – mit dem Schwerpunkt Arbeitsstress. Gerade in der Digitalisierung sind Zeitdruck und Arbeitsverdichtung maßgebliche Stresstreiber. Prävention mit der umfassenden Gefährdungsbeurteilung ist nötig, das StressBarometer der IG Metall ist dafür ein geeignetes Instrument. Außerdem lesen: Nachtarbeit erhöht das Krebsrisiko. Vereinbarkeit von Beruf und Pflege ist ein wichtiges betriebliches Gestaltungsfeld. Und im Interview: Die Chancen der GDA nutzen, nicht verspielen.

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Inhaltsverzeichnis 1/2020

Editorial
Magazin
Die Deutsche Bundesbank ist im Oktober mit dem Vorschlag vorgeprescht: Bezug der gesetzlichen Altersrente erst ab fast 70 Jahre. Seit 2012 wird die Grenze für die Altersrente bis 2031 schrittweise von 65 auf 67 Jahre erhöht. »Gute Arbeit« hat bei Markus Hofmann nachgefragt, wie der DGB den Vorstoß... mehr
Titelthema
Seit Jahren wird über hohe psychische Belastungen in der Arbeitswelt diskutiert. Geändert hat sich allerdings wenig. Zeitdruck und Arbeitsverdichtung bleiben an der Tagesordnung. Das zeigt auch die Befragung zum DGB-Index Gute Arbeit 2019 mit dem Schwerpunkt Arbeitsintensität. mehr
Die Ergebnisse der Beschäftigtenbefragung zur Qualität der Arbeitsbedingungen bleiben 2019 stabil. Gegenüber 2018 gibt es nur kleinere Veränderungen. 20% der Befragten stellen den aktuellen Arbeitsbedingungen ein schlechtes Zeugnis aus. mehr
Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Arbeitsbelastungen ist für viele Betriebsräte noch immer eine große Herausforderung. Um sie bei ihren Aufgaben zu unterstützen, stellt die IG Metall mit dem überarbeiteten StressBarometer ein handhabbares Instrument zur Ermittlung und Beurteilung... mehr
Trends
Bund, Länder und Unfallversicherungsträger zielen auf ein abgestimmtes Handeln der Arbeitsschutzaufsicht ab, um den betrieblichen Arbeitsschutz zu verbessern. Ergebnisse des GDA-Wirkungsprojekts belegen einen positiven Einfluss durch Betriebsbesichtigungen. mehr
Arbeitsschutz und Arbeitsgestaltung
Dass Nachtschichten ungesund sind, ist lange bekannt. Nun kommt aus der arbeitsmedizinischen Forschung erneut die Warnung, dass Nachtarbeit das Risiko erhöht, an Krebs zu erkranken. Die Forschungslage muss im Arbeitsschutz stärker beachtet werden. mehr
Es wurde wissenschaftlich bestätigt, dass Nachtarbeit das Krebsrisiko negativ beeinflusst. Professor Hajo Zeeb erklärt im Interview die Arbeitsweise des IARC. mehr
Wenn man von »Vereinbarkeit von Beruf und Familie« spricht, geht es meist um die Elternzeit und die Kinderbetreuung. In der alternden Gesellschaft und angesichts der verstärkten Frauenerwerbstätigkeit ist das Thema Pflege in den Fokus der betrieblichen Interessenvertretungen zu lenken. mehr
Er hat entscheidende Jahre im Arbeitsschutz zurückgelegt. Teils musste gerettet werden, was zu retten war, teils konnte aufgebaut und gestärkt werden. Im Interview nutzt Horst Riesenberg-Mordeja die Gelegenheit, Errungenschaften zu würdigen, die jetzt verteidigt werden müssen. mehr
Der Rücken schmerzt, der Kopf dröhnt, die Nase läuft: An Arbeit ist nicht zu denken. Die Krankmeldung beim Arbeitgeber ist Routine, birgt aber Fallstricke. Günstig ist es, wenn die Interessenvertretung mit dem Arbeitgeber von vornherein einen Rahmen regelt, der für alle gilt. mehr
Stichwort
Arbeitsschutz kompakt
Prävention und Teilhabe
Wer einen Grad der Behinderung von 30 oder 40 hat, kann mit schwerbehinderten Menschen gleichgestellt werden. Der arbeitsrechtliche Sonderkündigungsschutz für Menschen mit Behinderungen kann durch einen Antrag auf Gleichstellung ausgelöst werden. mehr
Rechtsprechung
Expertenrat
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