Nimmt KI uns bald den Job weg?
Künstliche Intelligenz (KI) macht die Arbeit leichter. Sie entlastet uns von Routinetätigkeiten und schafft so die Möglichkeit, dass wir uns auf Wesentliches konzentrieren. Doch ist das nicht zu kurz gedacht? In China gibt es Restaurants, in denen ein Roboter nicht nur Bestellungen entgegennimmt und das Essen bringt. Auch in der Küche sind nur noch Roboter zugange. Und es gibt Stadtteile, in denen es nur noch autonom fahrende Taxis gibt. Ist das alles »weit weg« oder müssen auch wir uns darauf einstellen, dass es in Zukunft kaum mehr Kellner, Köche und Taxifahrer geben wird?
Der Einsatz von Maschinen machte in der Vergangenheit einen beträchtlichen Teil der körperlichen Arbeit überflüssig. Das führte zu Arbeitslosigkeit, weshalb »Maschinenstürmer« die Einführung der neuen Techniken verhindern wollten. Später führte die Arbeit mit Maschinen zu Wachstum und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze.
Der Einsatz von KI ersetzt einen beträchtlichen Teil der geistigen Arbeit. Die Auskunft wird von einem Chatbot erteilt, die Rede für den Chef von ChatGPT entworfen. Wie weit dieses »Ersetzen« der menschlichen Tätigkeit geht, lässt sich heute noch nicht abschließend sagen.
Keine exakte Prognose möglich
Eine exakte Prognose, wie viele Arbeitsplätze in den nächsten zehn Jahren durch KI vernichtet werden, ist nicht möglich. Genauso wenig wissen wir, welche neuen Tätigkeitsfelder durch den Einsatz von KI entstehen und inwieweit es zu einem »Wachstumsschub« kommt, der die Arbeitsplatzverluste ausgleichen könnte. Auch zu Beginn des Maschinenzeitalters hätte man dazu keine vernünftigen Aussagen machen können. Heute befinden wir uns in einer ähnlichen Situation.
Ich will mich deshalb mit einem induktiven Ansatz begnügen: Wo finden wir Anschauungsmaterial über den Abbau und die Neuentstehung von Arbeitsplätzen? Wo lässt sich auf dieser Grundlage eine Prognose über die weitere Entwicklung abgeben? Dabei wird zunächst ganz grob zwischen den Fällen unterschieden, in denen die KI die ganze (oder fast die ganze) Arbeit eines Menschen ersetzt, und solchen, bei denen die KI nur ergänzend hinzutritt oder einzelne kleinere Teile der Arbeit übernimmt.
Mehr erfahren
Welche Berufsgruppen sind besonders betroffen? Welche Berufe sind KI-resistent? Und wo bringt KI neue Aufgabenfelder? Mehr dazu lest Ihr im vollständigen Beitrag von Prof. Dr. Wolfang Däubler in der »Computer und Arbeit« (CuA) 3/2026 ab Seite 8. Abonnent*innen können den vollständigen Beitrag hier lesen.
Außerdem im Titelthema der CuA 2/2026:
Noch kein Abo?
© bund-verlag.de (la)