Jahrbuch Gute Arbeit 2021

GA_Jahrbuch_2021

Positionen & Perspektiven für mehr Mitbestimmung

Corona-Pandemie und Lockdown treffen auf einen krisenhaften Kapitalismus, in dem Zukunftsangst, soziale Polarisierung, unsichere und prekäre Beschäftigung, die Plünderung öffentlicher Güter, ökologische Destruktion und eine Tendenz zur »Postdemokratie« längst virulent sind. Die Pandemie hat diese Krisen zugespitzt. Scharfe Verteilungskonflikte haben schon begonnen. An vielen Stellen flammen Abwehrkämpfe auf. Aber um letztlich erfolgreich zu sein, brauchen sie eine Zukunftsperspektive, die sie verbindet. Demokratie kann der archimedische Punkt einer solchen verbindenden Krisenstrategie sein. Die Frage der Demokratie in der Arbeit bildet auch eine Klammer für die verschiedenen Dimensionen gewerkschaftlicher Solidarität. Denn die Arbeitswelt ist nach wie vor ein demokratiefreier Raum, das hat das vergangene Jahr deutlich vor Augen geführt. Überall stoßen die Akteure Guter Arbeit auf die Dogmen von Marktkonformität und Rendite und an die Grenzen ihrer demokratischen Mitbestimmungs- und Handlungsmöglichkeiten. Es wird höchste Zeit für mehr Demokratie in der Arbeitswelt, aber auch in Wirtschaft und Gesellschaft. Ein weites Feld für spannende Debatten.

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