Jahrbuch Gute Arbeit - Vorauflagen

Gute Arbeit Ausgabe 2017

Streit um Zeit - Arbeitszeit und Gesundheit

Gute Arbeit ist nicht denkbar ohne gute Arbeitszeiten. Das gilt erst recht mit Blick auf die Digitalisierung, denn sie fördert den Trend der völligen Entgrenzung und Flexibilisierung von Arbeitszeiten und verstärkt Ansprüche der Arbeitgeber auf schrankenlose Verfügbarkeit der Ware Arbeitskraft. Mit dem Normalarbeitsverhältnis erodiert auch die bisherige Normalarbeitszeit. Die Arbeitszeitlandschaft zerfasert. Viele arbeiten länger als ihnen gut tut. Immer mehr Beschäftigte arbeiten abends, nachts, samstags, sonntags und in Schicht. Erholung bleibt auf der Strecke. Arbeitszeit wird zunehmend als belastend und gesundheitlich riskant erlebt.

Im neuen Jahrbuch Gute Arbeit 2017 diskutieren Fachleute aus Politik, Gewerkschaften, Wissenschaft und betrieblicher Praxis die Aufgaben guter Arbeitszeitgestaltung in einer digitalisierten Welt.

Das Inhaltsverzeichnis können Sie hier herunterladen (PDF).

Lothar Schröder, Hans-Jürgen Urban
1. Auflage 2017 (Dezember 2016), gebunden, 384 Seiten
ISBN: 978-3-7663-6524-8
lieferbar
Preis: 39,90 €
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Gute Arbeit Ausgabe 2016

Digitale Arbeitswelt – Trends und Anforderungen

Die Zunkunft hat schon begonnen. Die Arbeitswelt wird digitalisiert. Werden Beschäftige jetzt zu dequalifizierten Anhängseln von Fabriken, die von intelligenten technologischen Systemen gesteuert werden? Oder zu entgrenzt arbeitenden hochqualifizierten Crowdworkern ohne soziale Rechte? Klar ist, dass die Digitalisierung der Arbeit drastische Folgen hat für den Gesundheitsschutz, die Qualifizierungspolitik und die Sozialpolitik. Im neuen Jahrbuch diskutieren Fachleute aus Politik, Gewerkschaften, Wissenschaft und betrieblicher Praxis, wo die Aufgaben guter Arbeitsgestaltung in einer digitalisierten Welt liegen.

Dieses Jahrbuch ist leider vergriffen.


Gute Arbeit Ausgabe 2015

Qualitative Tarifpolitik, Arbeitsgestaltung, Qualifizierung

Der Anspruch auf Gute Arbeit ist kein Luxus. Das betrifft nicht nur die faire Bezahlung. Arbeit ist heute zunehmend auch unsicher und prekär. Es gibt eine Ökonomie der Maßlosigkeit - alle sollen extrem flexibel, leistungsfähig bis ins hohe Alter und jederzeit verfügbar sein. Aber Weiterbildung bleibt häufig auf der Strecke. Gesundheit kommt unter die Räder. Zukunftsfähigkeit sieht anders aus.

Die Gewerkschaften sind für Gute Arbeit schon lange aktiv, auf vielen Wegen, auch in der Tarifpolitik. Seit Längerem mehren sich Ansätze, neben dem Entgelt auch andere Probleme tarifvertraglich zu regeln. Das betrifft etwa den Gesundheitsschutz oder die berufliche Qualifizierung der Jüngeren und der Älteren. Oder den Wunsch der Beschäftigten nach mehr Zeitsouveränität. Und weniger Leistungsdruck. Zumal die Belegschaften immer älter werden. Die rentennahen Jahrgänge brauchen flexible Ausstiegsmodelle

Lothar Schröder, Hans-Jürgen Urban
1. Auflage 2015 (Dezember 2014), gebunden, 365 Seiten
ISBN: 978-3-7663-6362-6
lieferbar
Preis: 39,90 €
Qualitative Tarifpolitik, Arbeitsgestaltung, Qualifizierung
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Gute Arbeit Ausgabe 2014

Profile prekärer Arbeit - Arbeitspolitik von unten

Das Prekäre wird »normal«, das Normale droht prekär zu werden. Die Zerklüftung der Arbeitswelt hat gefährliche Ausmaße erreicht. Prekäre Beschäftigung hat viele Gesichter: Leiharbeit, Werkverträge, befristete Stellen, Minijobs, Soloselbstständigkeit, Praktika. In jeder Branche zeigt sich Prekarität auf ihre eigene, typische Weise. Wer einmal in der Prekarisierungsfalle steckt, kommt nur schwer wieder heraus. Für viele gilt das ein Leben lang, bis zur Altersarmut.

Lothar Schröder, Hans-Jürgen Urban
1. Auflage 2014 (Dezember 2013), gebunden, 384 Seiten
ISBN: 978-3-7663-6256-8
lieferbar
Preis: 39,90 €
Gute Arbeit 2014
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Gute Arbeit Ausgabe 2013

Anti-Stress-Initiativen: Impulse aus Praxis und Wissenschaft

Was lange als Tabu galt, macht heute Schlagzeilen. Burnout ist auf dem Vormarsch. Die Zahl der psychischen Erkrankungen ist in den letzten zehn Jahren geradezu explodiert. Die Fehlzeiten in den Betrieben aufgrund psychischer Leiden haben um 80 Prozent zugenommen. Die Belastungen steigen, der Druck wächst. Krankenkassen bezeichnen Burnout bereits als neue Volkskrankheit. Der Arbeitsplatz gilt dabei als Stressfaktor Nummer Eins.

Jetzt ist es Zeit, über das Problem nicht nur zu reden, sondern etwas dagegen zu tun. Die neue Ausgabe dieses Buches lotet aus, welche Handlungsmöglichkeiten bestehen und welche Praxiserfahrungen bereits vorliegen. Auf der politischen Ebene sind die Dinge in Bewegung gekommen - die gewerkschaftlichen Forderungen, den psychischen Belastungen im Regelsystem des Arbeitsschutzes einen eigenständigen Stellenwert zu geben und die Schutzlücke zu schließen, werden aufgegriffen, teilweise kontrovers diskutiert, aber ernst genommen und entwickeln politische Wirksamkeit. Das Buch versammelt Beiträge, die diesen offenen politischen Gestaltungsprozess dokumentieren. Zugleich ist zum Thema Arbeitsstress auch eine rege wissenschaftliche Diskussion in Gang gekommen. Daraus ergeben sich zahlreiche Impulse für ein konstruktives Vorgehen. Neue Kooperationen zwischen Wissenschaft und Gewerkschaft werden möglich.

Lothar Schröder, Hans-Jürgen Urban
1. Auflage 2013 (Dezember 2012), gebunden, 368 Seiten
ISBN: 978-3-7663-6191-2
lieferbar
Preis: 39,90 €
Burnout - Impulse für ein konstruktives Vorgehen
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Gute Arbeit Ausgabe 2012

Arbeitspolitik im Aufschwung? Gegen die Ökonomie der Maßlosigkeit

Die Zeitbombe Arbeitsstress tickt. Jede/r zweite Beschäftigte leidet heute unter starkem Zeit- und Termindruck. Arbeitszeiten laufen wieder aus dem Ruder. Chronische Erschöpfung, Burnout & Co. machen sich breit. Depressionen und andere psychische Erkrankungen haben dramatisch zugenommen. Doping am Arbeitsplatz gehört zum Alltag. Die exzessiv vernutzte Arbeitskraft wird zum Wegwerfartikel. Sie soll viel leisten und möglichst wenig kosten. Aufschwung – das ist vor allem die Konjunktur der schlechten, unsicheren Jobs.

Dieses Jahrbuch ist leider vergriffen.


Gute Arbeit Ausgabe 2011

Krise, Restrukturierungen und der Blick in die Zukunft

Nach der Krise wird nichts mehr so sein wie vorher - auch nicht die Arbeitsbedingungen. Nur: wie werden diese aussehen? In welche Richtung fährt der Zug? Darum wird heftig gestritten. Die Beschäftigten wünschen sich nicht nur Arbeit, sondern »Gute Arbeit«. Sie soll ein Auskommen dauerhaft sichern und nicht krank machen. Was die Unternehmen planen, um die Krise zu bewältigen, geht in die entgegengesetzte Richtung. Industrie und Dienstleistungssektor sehen ihre Zukunft in Restrukturierungen und einem radikalen Umbau: Downsizing, Outsourcing, Offshoring, Schließungen, Verlagerungen in Subunternehmen, Fusionen, Schaffen unternehmensinterner Märkte, auf jeden Fall in Personalabbau und Cost Cutting - das sind die bevorzugten Rezepte.

Es würde »Verlierer« geben, die gnadenlos ausgemustert werden, und auch »Gewinner«, die bleiben »dürfen«. Aber auch sie müssten mit mehr Unsicherheit, mehr Druck, mehr Konkurrenz und Stress, mehr Zumutungen und Verschleiß rechnen. Dagegen regt sich Widerstand.

Lothar Schröder, Hans-Jürgen Urban
1. Auflage 2011 (Dezember 2010), gebunden, 432 Seiten
ISBN: 978-3-7663-6009-0
lieferbar
Preis: 39,90 €
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Gute Arbeit Ausgabe 2010

Handlungsfelder für Betriebe, Politik und Gewerkschaften

Schlechte Zeiten für Gute Arbeit? Müssen in der Krise Ansprüche an die Arbeitsqualität zurückstehen? Folgt jetzt der Griff in die Mottenkiste: »Hauptsache Arbeit, egal welche«? Eine solche Strategie wäre nicht innovativ, sondern rückwärtsgewandt.

Jetzt spielen sich die Krisenverursacher als Krisenmanager auf und verlangen von den Beschäftigten neue Opfer. Erzwungene Kurzarbeit auf der einen und maßlose Ansprüche an die Arbeitsverausgabung auf der anderen Seite, psychische Belastungen und Erkrankungen, wachsender Druck der Prekarisierung auf alle Beschäftigten, Zweifel an der Arbeitsfähigkeit bis zur Rente ? solche Themen gewinnen neue Aktualität als Handlungsfelder der Initiativen für Gute Arbeit. Gerade in der Krise kann ein gemeinsames Projekt »Gute Arbeit« Orientierung geben, kann offensive und nachhaltige Elemente eines solidarischen Auswegs aus der Krise aufzeigen. Das Jahrbuch versammelt dazu Debattenbeiträge, stellt unterschiedliche strategische Lösungsansätze zur Diskussion und präsentiert betriebliche Erfahrungen und gewerkschaftliche Initiativen.

Lothar Schröder, Hans-Jürgen Urban
1. Auflage 2010 (Dezember 2009), gebunden, 491 Seiten
ISBN: 978-3-7663-3928-7
lieferbar
Preis: 39,90 €
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Lothar Schröder, u.a.
Ökologie der Arbeit - Impulse für einen nachhaltigen Umbau
lieferbar 39,90 €
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