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75 Jahre Bund-Verlag

Die Bund-Verlag GmbH zählt in Deutschland zu den führenden Anbietern von arbeits- und sozialrechtlichen Fachinformationen für Betriebs- und Personalräte. Im Verlag erscheint ein umfangreiches Buch-, Zeitschriften- und Online-Programm.

Bund-Verlag Köln-Deutz

Ehemaliger Verlagssitz des Bund-Verlag in Köln-Deutz (1953-1982)

Vom »Fett-Notfallplan« bis zu »Bund-Online«

Die Verlagsgeschichte beginnt am 21. Juni 1947 in Köln mit der Gründung durch füh­rende Gewerkschafter, darunter Hans Böckler. Zu den ersten Publikationen zählen Bro­schüren wie der »Fett-Notfallplan«. Ein wichtiger Markstein: 1952 erscheint das neue Be­triebsverfassungsgesetz und bereits kurz danach der erste Kommentar des Verlages zum Kündigungsschutzgesetz.

Die erste Auflage der »ASO – Arbeits- und Sozialordnung: Ausgewählte und eingeleitete Gesetzestexte« datiert auf das Jahr 1976. Vier Jahre später kommt »Arbeitsrecht im Betrieb« auf den Markt, die sich innerhalb kürzester Zeit zur füh­renden Fachzeitschrift für Betriebsräte entwickelt und aktuell mit einer Auflage von über 15.000 Exemplaren der Marktführer ist. Weitere Zeitschriften, darunter »Soziale Sicherheit«, »Computer und Arbeit« und »Der Personalrat« erweitern Stück für Stück das Informationsangebot, das 1996 in der AiB Verlagsgesellschaft gebündelt und um Seminare für Betriebs- und Personalräte ergänzt wird.

Bewährte Klassiker, wie beispielsweise »Betriebsratspraxis von A-Z« oder der renommierte »BetrVG-Kommentar für die Praxis«, werden zunehmend in digitaler Form aufbereitet. Das Verlagsprogramm legt den Fokus auf Lösungen für Betriebs- und Personalräte und stellt dazu Kommentierungen, Handbücher, Ratgeber und Arbeitshilfen für die Praxis zur Verfügung. Die Informationsbereitstellung in Form von ePapern und Online-Fachmodulen für Betriebs- und Personalräte, zum Datenschutz und für die Schwerbehindertenvertretung gewinnt an Bedeutung und zeigt den publizistischen Weg des Verlags für die kommenden Dekaden.

Eine kurze Chronik

1947 Gründung in Köln
1947 Die ersten Publikationen: Neben der DGB-Mitgliederzeitschrift »Der Bund« können wegen Papiermangels noch keine Bücher produziert werden. Daneben erscheint der Sonderdruck »Sichert die Kartoffelversorgung«.
  • 1952 Der erste Kommentar erscheint: »Kommentar zum Kündigungsschutzgesetz vom 10. August 1951«, Erich Bührig, Joachim Wittholz, Bruno Paulsen
    1974 Die erste Auflage des »Betriebsverfassungsgesetz - Kommentar für die Praxis« erscheint. Damals herausgegeben von Gerd Muhr, Albert Gnade, Karl Kehrmann und Wolfgang Schneider.
    1976 Die jährlich erscheinende »Arbeits- und Sozialordnung« von Michael Kittner wird aus der Taufe gehoben.
    1980 Die erste Ausgabe der »Arbeitsrecht im Betrieb« erscheint und ist seitdem die führende Fachzeitschrift für Betriebsräte in Deutschland.
    1984 »Der Personalrat« unterstützt die Interessenvertreter:innen im öffentlichen Dienst.
    1991 Ein weiterer Klassiker erscheint: »Betriebsratspraxis von A bis Z« von Christian Schoof
    1992 »Computer Fachwissen« erscheint als monatliche Fachzeitschrift, 2006 Umbenennung in »Computer und Arbeit«
    1996 Die Digitalisierung hält Einzug: »Betriebsratspraxis von A bis Z« wird erstmals mit einer Diskette ausgeliefert.
    1997 Umzug nach Frankfurt am Main
    2007 »Betriebsratswissen digital« bündelt erstmals die wichtigsten Bücher für Betriebsräte und legt somit den Grundstein für die Datenbank Bund-Online.
    2009 Der Bund-Verlag vergibt erstmals den Deutschen Betriebsräte-Preis.
    2010 Mit dem Deutschen Personalräte-Preis wird die wichtige Arbeit der Personalräte gewürdigt.
    2016 Die AiB wird vom Verein Deutsche Fachpresse zum Fachmedium des Jahres in der Kategorie "Fachzeitschriften bis 2,5 Mio. Euro Umsatz" gewählt
    2018 Das neue Bund-Online geht live - mit Fachmodulen für Betriebs- und Personalräte, Schwerbehindertenvertretungen und zum Beschäftigtendatenschutz
      »Der Personalrat« wird zum Fachmedium des Jahres in der Kategorie "Fachzeitschriften bis 1 Mio. Euro Umsatz" gekührt
    2020 Angespornt durch die Corona-Pandemie, erscheinen die Zeitschriften auch als ePaper
    2021 Betriebsratsarbeit für die Ohren: Der Podcast AiB Audio startet
    2022 »Der Personalrat«-Podcast geht auf Sendung
Bund Verlag in Frankfurt Alternativ

Seit 2020 der Sitz des Bund-Verlags: Das Y2 Bürogebäude in Frankfurt-Heddernheim.

AiB früher und heute

Die »AiB« im Wandel der Zeit von 1980 bis 2022.

Die Nr. 1 für Betriebsräte

Seit 1980 erscheint die »Arbeitsrecht im Betrieb« im Bund-Verlag. Aus der zunächst 16-seitigen Schwarz-Weiß-Publikation ent­wickelte sich im Laufe der Jahre die führende Fachzeitschrift für Betriebsräte und die be­triebliche Mitbestimmung in Deutschland. Im Fokus der AiB stehen die praktischen Themen der Interessenvertretung – von Arbeitszeit über die Gestaltung von Betriebsvereinbarungen bis hin zur Tätigkeit im Wirtschaftsausschuss. »Arbeitsrecht im Betrieb« erscheint monatlich mit einer Abo-Auflage von 15.000 Exemplaren. Sie ist das Flaggschiff im Zeitschriftenportfo­lio des Bund-Verlags, der auch für Personalräte und zum betrieblichen Arbeits- und Daten­schutz führende Zeitschriften anbietet.

Online-Datenbank der AiB

Neben der Print-Version bietet der Online-Bereich der AiB den Zugriff auf die aktuelle digitale Ausgabe, ein umfängliches Archiv, ein Fachlexikon, einen Kommentar zum Betriebsverfas­sungsgesetz und bewährte Arbeitshilfen. Zudem werden die Abonnenten regelmäßig über wichtige Entscheidungen der Arbeits- und Sozialgerichte informiert.

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Ihr habt die »Arbeitsrecht im Betrieb« noch nicht? Dann testet jetzt zwei Ausgaben Gratis und überzeugt Euch von der Fachzeitschrift inkl. Online-Datenbank, ePaper und Newsletter-Service.

Schon gehört?

Im Podcast AiB-Audio zeigt Chefredakteurin Eva Stoppkotte, wie sich Betriebsräte erfolgreich für Beschäftigte einsetzen und lässt namhafte Experten zu Rechtsprechung, Gestzgebung und betrieblicher Praxis zu Wort kommen.

»Der Personalrat«

»Der Personalrat« ist das Leitmedium für Personalräte und bietet aktuelles Wissen zum Personalrecht im öffentlichen Dienst. Die Zeitschrift liefert alles Notwendige für die erfolgreiche und rechtssichere Ausübung des Mandats. Dabei ist sie immer nah dran am Personalratsalltag und an der aktuellen Rechtsprechung der Gerichte.

Jetzt gratis testen

Ihr habt der »Personalrat« noch nicht? Dann testet jetzt zwei Ausgaben Gratis und überzeugt Euch von der Fachzeitschrift inkl. Online-Datenbank, ePaper und Newsletter-Service.

Schon gehört?

Im Podcast der Zeitschrift »Der Personalrat« befragt Irmgard Schmalix, verantwortliche Redakteurin der Zeitschrift, Michael Kröll, Fachanwalt für Arbeitsrecht zu bedeutenden Gerichtsentscheidungen oder wichtigen Gesetzesänderungen.

Personalrat früher und heute

Auch der Auftritt von »Der Personalrat« wurde im Laufe der Jahre mehrfach überarbeitet.

Weil wir Betriebsräte und Personalräte seit 75 Jahren kennen:

Anerkennung für die Arbeit von Betriebsräten und Personalräten

Gesucht: Betriebsrätinnen und Betriebsräte, die sich für gute Mitbestimmung ins Zeug legen. Uns interessiert: Ihr Projekt aus den Jahren 2021 bis 2023. Macht jetzt mit! Bis zum 30. April 2023 läuft die Bewerbungsfrist für die diesjährige Preisverleihung und wir suchen: Euch und Euer Gremium! Betriebsrätinnen und Betriebsräte, die tagtäglich für die Belange und Interessen der Belegschaft im Einsatz sind und deren wichtige Arbeit Wertschätzung und Anerkennung verdient.

Hier findet Ihr alles, was Ihr zur Bewerbung wissen müsst

Bis zum 31.5.2023 läuft die Bewerbungsfrist für den Deutschen Personalräte-Preis 2023. Ausgezeichnet werden auch dieses Mal praktische Beispiele erfolgreicher Personalratsarbeit. Im Alltag bekommen Personalräte oftmals wenig Wertschätzung für ihr Engagement. Der Deutsche Personalräte-Preis würdigt deshalb Projekte, die aktuelle Themen der Personalvertretung angehen. Hat Euer Gremium beispielsweise ein spannendes Projekt zur Arbeitszeitgestaltung auf den Weg gebracht? Oder habt ihr Euch in einer Initiative mit E-Government oder mit den Folgen der Digitalisierung beschäftigt? Dann bewerbt Euch jetzt!

Hier findet Ihr alles, was Ihr zur Bewerbung wissen müsst