Der Informationsflut entkommen
Wie sich mit der medialen Überforderung umgehen lässt, und wie wie Unternehmen und Beschäftigte gemeinsam Strategien für einen besseren Umgang mit der Flut an Informationen entwickeln können, zeigt die neue Broschüre »Informationsflut«.
Im Fokus der Broschüre stehen zwei zentrale Gestaltungsansätze:
- organisationale, zum Beispiel durch die Regelung organisationsinterner Abläufe oder die Steuerung digitaler Informationsaustauschprozesse,
- individuelle, etwa durch Selbstmanagement oder der Planung von Erreichbarkeiten.
Neben Hintergrundwissen zum Thema werden praktische Empfehlungen im Rahmen von Handlungsfeldern gegeben, die aufzeigen, wie am Arbeitsplatz mit Informationsflut leistungs- und gesundheitsförderlich umgegangen werden kann. Eine zentrale Empfehlung lautet: Maßnahmen sollten passgenau an die betrieblichen Gegebenheiten angepasst und partizipativ mit den Beschäftigten entwickelt werden, etwa im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung.
Die Handlungshilfe richtet sich an alle Akteurinnen und Akteure, die sich im Betrieb mit der Arbeitsgestaltung auseinandersetzen. Hierzu zählen Führungskräfte, Mitarbeitende der Personalabteilung, des betrieblichen Gesundheitsmanagements oder der Organisationsentwicklung, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Betriebsärztinnen und -ärzte und auch die Beschäftigten selbst.
Die baua: Praxis »Informationsflut. Gestaltungsansätze für Betriebe« kann im Webshop der BAuA bestellt oder als PDF von der Internetseite heruntergeladen werden: www.baua.de/publikationen.
Quelle
Pressemitteilung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin vom 11.8.2025
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