Entgelt

Mindestlohnerhöhung betrifft mehr als sechs Millionen Berufstätige

16. Juli 2025
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Quelle: weyo_Dollarphotoclub

Ab 1. Januar 2026 wird der Mindestlohn 13,90 Euro pro Stunde betragen, zum 1. Januar 2027 ist eine weitere Anhebung auf 14,60 Euro geplant. Die schrittweise Erhöhung wird in ihrer ersten Stufe rund 6,6 Millionen Beschäftigte betreffen – so eine Schätzung des Statistischen Bundesamts.

Laut Statistik lag jedes sechste Beschäftigungsverhältnis (rund 17 %) rechnerisch unterhalb des geplanten Mindestlohns von 13,90 Euro pro Stunde, betrug aber mindestens den zuletzt gelltenden Mindestlohn von 12,82 Euro.

Durch eine Vergütung mit dem höheren Mindestlohn steigt der Verdienst der um bis zu 6 %, bundesweit insgesamt rund 400 Millionen Euro. Bei der Schätzung hat das Statistische Bundesamt Lohnsteigerungen nach April 2024 nicht berücksichtigt. Bei gleichbleibender Beschäftigtenzahl und -struktur seien die Ergebnisse als Obergrenzen zu verstehen.

Der Erhebung zufolge profitieren insbesondere Frauen und Beschäftigte in Ostdeutschland von der Mindestlohnerhöhung. In rund 20 % der von Frauen ausgeübten Jobs erhöht sich der Stundenverdienst, bei Männern sind es nur rund 14 %. In Ostdeutschland liegt der Anteil der betroffenen Beschäftigungsverhältnisse mit rund 20 % deutlich höher als in Westdeutschland mit rund 16 %.

Über alle Bundesländer hinweg weist Mecklenburg-Vorpommern mit 22 % den höchsten Anteil an betroffenen Jobs auf, während in Hamburg mit 14 % der geringste Anteil verzeichnet wird, so die Behörde. 

Quelle: 

Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts vom 14.7.2025

© bund-verlag.de (mst)

 

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