Gefährdungsbeurteilung

Jeder Arbeitgeber muss eine Gefährdungsbeurteilung durchführen (§ 5 ArbSchG), d.h. er muss Gefährdungen am Arbeitsplatz identifizieren und bewerten, zugleich aber auch Arbeitsschutzmaßnahmen festlegen und ihre Wirksamkeit prüfen.

Die Gefährdungsbeurteilung umfasst nicht nur physische Risiken wie Gefahrstoffe, sondern auch psychische Belastungen wie Zeitdruck und Stressfaktoren. Insgesamt ist die Gefährdungsbeurteilung die wichtigste Grundlage des betrieblichen Arbeitsschutzes.

Die Gefährdungsbeurteilung unterliegt nicht der Mitbestimmung des Personalrats, er ist aber gemäß § 81 BPersVG hinzuzuziehen und zu unterrichten.

Weiterführende Informationen:
Kohte, Neues zum Gesundheitsschutz, PersR 9/2014, 13

 

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