Gen Z macht die Rentenrechnung ohne den Staat
Das fehlende Vertrauen in die staatliche Altersvorsorge steigert die Sorge, im Rentenalter mit dem Thema Armut konfrontiert zu werden. 83 % der Befragten aus der Gen Z fürchten, im Ruhestand nicht über ausreichend finanzielle Mittel zu verfügen.
Entsprechend spart jeder zweite Befragte (55 %) für die eigene Altersvorsorge. Die von der ING Deutschland ausgewertetetn anonymisierte Daten von rund 1,16 Millionen jungen Kundinnen und Kunden zeigen: Ein Drittel setzt auf Wertpapiere.
Die Umfrage hat auch geschlechterspezifische Unterschiede bei den Finanzen der Gen Z ans Licht gebracht. Männern steht demnach monatlich mit im Schnitt 2.200 Euro netto deutlich mehr Geld zur Verfügung als Frauen mit 1.770 Euro. Männer könnten daher auch mehr sparen, heißt es in einer Mitteilung.
Beim Sparen konzentriere sich die Gen Z auf langfristige Sparziele: Rücklagen für Notfälle (71 %), Altersvorsorge (55 %) und Immobilien (40 %) stehen ganz oben auf der Prioritätenliste. Für Konsumgüter wird dagegen kaum gespart:
Quelle
Pressemitteilung zur Umfrage der ING Deutschland und Visa vom 11.9.2025
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