Beschäftigtendatenschutz: Rechtsprechung


Beschäftigtendatenschutz - Rechtsprechung

Wann der Arbeitgeber auf E-Mails zugreifen darf

27. Februar 2020 | Ohne Betriebsrat kann der Arbeitgeber nicht auf die E-Mails der Belegschaft zugreifen und diese schon gar nicht an eine Rechtsanwaltskanzlei übermitteln. Der Betriebsrat kann für die Zukunft Unterlassung verlangen, nicht aber dass die bereits weiter geleiteten Daten zu löschen sind, sofern diese noch für Beweiszwecke benötigt werden – so das LAG Köln. [...] mehr
31. Januar 2020 | Kundendaten sind eine sensible Angelegenheit. Und deswegen sind sie besonders schützenswert. Ein Verstoß gegen seine Datenschutzpflichten rechtfertigt die fristlose Kündigung eines IT-Mitarbeiters, so das ArbG Siegburg. [...] mehr
23. Januar 2020 | Will der Arbeitgeber die Arbeitszeit mittels eines Zeiterfassungssystems mit Fingerprint erfassen, benötigt er dafür die ausdrückliche Einwilligung der betroffenen Person. Denn diese Art der Zeiterfassung ist nicht »erforderlich« im Sinne des BDSG. So jetzt das Arbeitsgericht Berlin. [...] mehr
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Ihr gutes Recht

Die Anschaffung von Fachliteratur gehört zu den erforderlichen Arbeitsmitteln der Betriebs- und Personalräte sowie der Schwerbehindertenvertretung, deren Kosten der Arbeitgeber gemäß § 40.1. BetrVG, § 44.1 BPersG sowie LPersG und § 96.8 SGB IX zu tragen hat. Laut BAG vom 19.03.2014 (AZ 7ABN 91/13) ist die Fachzeitschrift »Arbeitsrecht im Betrieb« trotz Internetzugang für die Betriebsratsarbeit erforderlich.

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