Sonderpreis Inklusion gestalten

Konzernschwerbehindertenvertretung der Linde GmbH, Pullach

► Projekt: Inklusionsschulen (Kooperation mit Inklusionsschulen)

Linde

„Der Jugend (ob mit oder ohne Behinderung) eine Chance im Berufsleben geben...“

Günther Groll, Betriebsratsmitglied (links)
Liridon Haziraj, Konzernschwerbehindertenvertretung (rechts)

Daten und Stichworte zum Projekt

Projekt: Inklusionsschulen (Kooperation mit Inklussionsschulen)
Bewerber/in: Konzernschwerbehindertenvertretung der Linde GmbH, Pullach
Beschäftigtenzahl: mehr als 1000
Branche: Chemie
Gewerkschaften: IGBCE

 

Kurzpräsentation

Die Grundidee des Projektes besteht darin, Menschen mit Behinderung eine Chance zu geben, die Arbeitswelt zu beschnuppern und dadurch mehr Bewerbungen von diesem Personenkreis zu erhalten. SBV, KSB und Mitarbeiter*innen aus verschiedenen Abteilung besuchten zwei Inklusionsschulen. Dabei stellten sie das Unternehmen vor und nutzen die Gelegenheit zum Austausch. Im Rahmen des Projektes wird Bewerber*innen (mit körperlichen oder ähnlichen Einschränkungen) ein Praktikumsplatz / Ausbildungsplatz bzw. anschließend eine Festanstellung bei Linde angeboten.

Stichworte zum Projekt

  • Schwerbehindertenvertretung initiierte Projekt, um Schüler:innen mit Behinderung die Möglichkeit zu geben, einen Blick in die Arbeitswelt zu werfen.
  • Sie besuchten dazu Inklusionsschulen, stellten das Unternehmen vor und nutzten Gelegenheit zum Austausch.
  • Gute Resonanz ermöglicht Fortführung des Projektes auch im Jahr 2025.

Motiv

Die Grundidee des Projektes ist, Menschen mit Behinderung eine Chance zu geben, in die Arbeitswelt hineinzuschnuppern und dadurch für das Unternehmen mehr Bewerbungen aus diesem Personenkreis zu erhalten.

Vorgehen

Die Schwer- und Konzernschwerbehindertenvertretung sowie Mitarbeiter:innen aus verschiedenen Abteilung besuchten dazu zwei Inklusionsschulen vor Ort und stellten das Unternehmen und mögliche Tätigkeiten vor. Dabei sollten im direkten Dialog mit den Schülern und Schülerinnen die Chancen und Möglichkeiten ausgetauscht werden. Allen Beteiligten war dabei wichtig, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Vertretern der Inklusionsschulen zu beginnen. Dabei wird den Bewerbern (mit körperlichen oder ähnlichen Einschränkungen) ein Praktikumsplatz / Ausbildungsplatz bzw. anschließend eine Festanstellung bei Linde angeboten.

Ergebnisse

Im Jahr 2023 waren drei Praktikanten von Juli bis Dezember bei der Linde GmbH tätig, die ein Praktikum im IT-Bereich absolvierten und denen anschließend Ausbildungsplätze angeboten wurden. Im Jahr 2024 kamen vier weitere Praktikanten im Zeitraum Februar bis Oktober in den Abteilungen Logistik, Verwaltung und IT zum Einsatz. Aufgrund der guten Resonanz von Seiten der Schüler:innen/Inklusionsschulen sowie des Unternehmens wird das Projekt auch 2025 fortgeführt.