dbrp-2016-allgemein
Preisträger 2016

Alle Preisträger des deutschen Betriebsräte-Preises 2016 bei der Preisverleihung

 

 

 

 

Deutscher Betriebsräte-Preis 2016


Gold_2016

Preisträger Gold

Betriebsrat der BASF SE Ludwigshafen

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Silber_2016

Preisträger Silber

Konzernbetriebsrat thyssenkrupp AG, Essen

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Bronze_2016

Preisträger Bronze

Betriebsrat der N-ERGIE Aktiengesellschaft, Nürnberg

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SP_Beschäftigung

Sonderpreis: Beschäftigungssicherung

Betriebsrat Klinikum Esslingen GmbH, Esslingen

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SP_Gute Arbeit

Sonderpreis:
Gute Arbeit

GBR- und KBR Robert Bosch GmbH, Gerlingen

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SP_Innovativ

Sonderpreis:
Innnovative BR-Arbeit

Gesamtbetriebsrat Evonik Industries AG, Essen

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SP_Europa

Sonderpreis:
Europa mitbestimmen

Europäischer Betriebsrat Deutsche Bahn AG, Berlin

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Eine Kurzdokumentattion der Projekte können Sie hier herunterladen

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Die weiteren Nominierten 2016

Die Jury hat entschieden: Von den 88 eingereichten interessanten Projekten, die durchweg ein großes Engagement der Betriebsräte beweisen, wurden 14 Projekte nominiert.

Das Themenspektrum der nominierten Projekte reicht von Initiativen zur Standortsicherung über flexiblere Arbeitszeitregelungen, Verbesserungen im Bereich "Gute Arbeit" bis zu Abschaffung von Leiharbeit und Erweiterung des Gesundheitsmanagementangebotes.

Neben den drei Hauptpreisen werden dieses Jahr vier Sonderpreise in den Kategorien "Europa mitbestimmen", "Beschäftigungssicherung", "Gute Arbeit" und "Innovative Betriebsratsarbeit" vergeben.

Hier die weitern Nominierten für den Deutschen Betriebsräte-Preis 2016 in alphabetischer Reihenfolge.

  • Beteiligungskampagne mobiles Arbeiten

    Motiv: Die Daimler AG beschäftigt in Deutschland rund 160.000 Mitarbeiter in der Verwaltung und produktionsnahen Bereichen, davon arbeiten derzeit mehr als 26.000 zeit- und ortsunabhängig mit Tablet, Notebook oder Smartphone. Eine alte Gesamtbetriebsvereinbarung regelte weder Erfassung noch Vergütung der Arbeitszeit im mobilen Jobeinsatz, daher arbeiteten die Beschäftigten häufig unentgeltlich oder in rechtlichen Grauzonen. Mit einer neuen Gesamtbetriebsvereinbarung wollte der Gesamtbetriebsrat erreichen, dass die Daimler-Mitarbeiter in Zukunft selbst und noch flexibler über Arbeitszeit und -ort bestimmen - im legalen Rahmen, geschützt und bezahlt. Durch eine Beteiligungskampagne gab der Gesamtbetriebsrat den Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit, sich direkt an der Entwicklung einer neuen Gesamtbetriebsvereinbarung zu beteiligen, und hat darüber hinaus eine „Blaupause“ für künftiges betriebspolitisches Handeln entworfen.

  • Zukunftsperspektive des Kundenservice in der DTKS

    Motiv: Seit 2007, das Jahr, in dem der Betriebsübergang des Kundenservice erfolgte, war eine jährliche Senkung der Beschäftigtenzahl bei der Deutschen Telekom Kundenservice GmbH (DTKS) im vierstelligen Bereich zu verzeichnen. Gleichzeitig stieg der Anteil von Outsourcing-Maßnahmen. Dieser Trend konnte ab 2011 mit einem gemeinsamen Eckpunktepapier der Sozialpartner gestoppt werden. Allerdings zeigte sich, dass durch Automatisierung, kontinuierliche Effizienz- u. Rationalisierungsmaßnahmen etc. der Handlungsbedarf für die Arbeiternehmervertretung weiter stieg. Das Gremium entwickelte daher nachhaltige Perspektiven für die Beschäftigten im Telekom Kundenservice.

  • Arbeit ist gestaltbar! Der rote Faden des Gesundheitsschutzes bei LmBH

    Motiv: Die LmBH erbringt Assistenz- und Beratungsleistungen für Menschen mit Behinderung. Vor dem Hintergrund einer vom Arbeitgeber geplanten umfassenden Umstrukturierung des Betriebes mit weitreichenden Konsequenzen für die Arbeitnehmer, stellte der Betriebsrat das Thema Arbeits- und Gesundheitsschutz in das Zentrum seiner Aktivitäten.

  • Beschäftigungs- und Standortsicherung in Deutschland

    Motiv: Hoher Kostendrucks und harter Wettbewerb verschärfen seit langem die Situation für Automobilzulieferer am Standort Deutschland. Aus diesem Grund gab es bei Marquardt über zehn Jahre lang Haustarifverträge. Diese wurden an die jeweilige Personal- und Marktsituation angepasst. Zumeist brachten sich die Beschäftigen mit unbezahlter Mehrarbeit ein, teilweise auch mit einer verminderten Auszahlung von Urlaubs-und Weihnachtsgeld. Neue Verhandlungen im Jahr 2013 scheiterten aufgrund der mangelnden Unterstützung durch die IG Metall-Mitglieder im Betrieb. Der ausgearbeitete Vertrag fand keinen Anklang, es kam nicht zur Unterschrift. Zum Erhalt der Wettbewerbsfähig¬keit forcierte die Geschäftsführung dann die Verlagerungen von Produktlinien in die Auslandswerke sowie den Abbau von Ar¬beitsplätzen.

  • Bezahlte Pausen

    Motiv: Der Betriebsrat am Standort Düsseldorf stellte fest, dass der Arbeitgeber den Arbeitsdruck auf die Mitarbeiter des auf Sicherheitsdienstleistungen für Banken und Handel spezialisierten Unternehmens sukzessive erhöhte. Die hatte auch massive Auswirkungen auf die Möglichkeiten, notwendige und den Mitarbeitern zustehende Ruhepausen einzulegen. Bei den Interessenvertretern verstärkte sich der Eindruck, dass der Arbeitgeber hier sein Weisungsrecht missbrauchte. Der Betriebsrat setzte sich daher zum Ziel, klar definierte Pausenkorridore zu schaffen. Diese sollten für jeden Mitarbeiter verbindlich regeln, dass er zum gegebenen Zeitpunkt seine Arbeit niederlegen und beruhigt in Pause gehen kann. Darüber hinaus wollten die Betriebsräte die bis dato unklare Situation nutzen und bezahlte Pausenzeiten einführen..

  • Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit der Logistik

    Motiv: Im Zuge der Ausgliederung des Roche-Unternehmenszweiges Diabetes Care wurde entschieden, die operativen Logistikfunktionen für Diabetes Care an ein externes Logistikunternehmen zu geben. Dieses konnte die Leistungen – nicht zuletzt durch die Tarifunterschiede – deutlich günstiger anbieten als die interne Logistik. Neben der Kostenersparnis zielte der Arbeitgeber damit auf eine veränderte Ablauforganisation und eine Flexibilisierung des Personaleinsatzes. Die Sorge des Betriebsrats bestand darin, dass diese Entscheidung massive Auswirkungen auf die firmeninterne operative Logistik für Diagnostika hat, in der ca. 400 Beschäftigte arbeiten. Das Gremium setzte sich daher zum Ziel, proaktiv Vereinbarungen treffen, um die Logistik produktiver zu machen und damit im Roche-Konzern zu halten

  • Solvay Global Performance Sharing Program

    Motiv: Solvay, ein weltweit tätiges Chemieunternehmen mit rund 2.800 Mitarbeitern in Deutschland und europaweit 14.000 Angestellten, bietet AT-Angestellten seit längerem einen leistungsabhängigen Bonus. Für Tarifmitarbeiter gab es dagegen nur in Frankreich auf gesetzlicher Basis ein Beteiligungssystem. Der Betriebsrat setzte sich nun zum Ziel, eine Leistungsbeteiligung für weltweit alle Mitarbeiter einzuführen.